
Pfarrer
Burkhard Leh
Seit Oktober 1986 arbeite ich zusammen
mit meiner Frau Pia Haase-Leh in der Gemeinde dafür, daß
der Gottesdienst am Sonntagmorgen für mehr Menschen ein anziehender
Ort zum gemeinsamen Lob Gottes ist. Da der Anteil der jungen Familien
bei uns sehr hoch ist, bieten wir viele Familien- und Jugendgottesdienste
an. Auch die "normalen" Gottesdienste sind geprägt
von einer freundlichen, offenen Athmosphäre, die es besonders
Neuzugezogenen und Kirchendistanzierten leicht machen soll, bei
uns heimisch zu werden.
In einer modernen Gesellschaft, die immer weniger von traditionellen
tragfähigen Beziehungen geprägt ist, investieren wir
viel Zeit in das Schaffen und Wachsen neuer Beziehungen. Gesprächskreise
für junge Frauen, Kochgruppen, Religionsunterrichte für
Erwachsene, ein christlicher Kindergarten, gemeinsame Wochenendreisen,
Familien- und Jugendfreizeiten, Gesprächsabende für
Ehepaare und Hauskreise bieten Räume, um sich näher
kennen und schätzen zu lernen. Die Begleitung von Ehrenamtlichen
liegt uns dabei besonders am Herzen, da ihre Mitarbeit ein unverzichtbarer
und bereichernder Anteil bei diesen Angeboten ist.
Ein besonderer Schwerpunkt ist für uns die Ökumene vor
Ort. In vielen Jahren ist eine besonders vertrauensvolle Zusammenarbeit
mit der katholischen Gemeinde gewachsen. Wir wollen neue Dinge,
wenn irgend-möglich, nur noch gemeinsam beginnen. Gelungen
ist dies beim Aufbau eines Kinderchors, eines Jugendchors, eines
Besuchsdienstes für Neuzugezogene, bei der Fronleichnamsprozession
und bei vielfältigen gottesdienstlichen Begegnungen im Laufe
eines Jahres.
Für eine Gemeinde im Bereich eines Naturschutzgebietes ist
es selbstverständlich, daß wir dem Einsatz für
die Bewahrung der Schöpfung ein besonderes Augenmerk widmen.
Sichtbarer Ausdruck dafür ist eine große Photovoltaikanlage
auf dem Dach der Kirche, die im Jahr 2001 unter erheblicher finanzieller
Beteiligung der Gemeindeglieder installiert wurde und für
umweltfreundlichen Strom sorgt. Genauso gewichtig ist uns aber
auch das Engagement für örtliche und weltweite Gerechtigkeit.
Besonders unterstützen wir das Haus Heister (Eine Hilfe für
Frauen in Schwangerschaftskonflikten), das Cafe Stoffwechsel in
Dresden (ein Angebot für Straßenkinder), Schwester
Maria in Kairo (eine Arbeit mit Menschen, die auf und von Müllkippen
leben) und Gemeindeaufbau in Äthiopien. Damit diese Projekte
gut gefördert werden, gehen wir immer wieder neue Wege, um
die Gemeinde zu großzügigen Spenden zu ermutigen.
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Pfarrer Max Koranyi
Pfarrer Max Koranyi wurde in seiner
theologischen Entwicklung schon von Haus ökumenisch geprägt,
da familiäre Beziehungen zu Kirchen in den Niederlanden, Österreich
und England vorlagen. Diesen Schwerpunkt hat er als Tätigkeitsfeld
ausgebaut, indem er zusammen mit seiner Familie in den USA bei der Partnerkirche
"United Chruch of Christ" gearbeit hat und 10 Jahre lang einen Jugendaustausch
dorthin initiierte, Kontakte zu den Kirchen in Namibia und Botswana
vervollständigten sein Bemühen, das Leben der eigenen Gemeinde
immer wieder in einem weltweiten Horizont zu sehen.
Ein anderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit
betrifft das Bemühen um spirituelle Erneuerung. Fastenwoche, Osternächte,
Salbungsgottesdienst, besonders gestaltete Gottesdienste mit Theaterstücken,
Radioandachten auf WDR, aber auch positive Unterstützung von Taizéandachten
und Meditativen Tanz sollen dazu dienen, eine möglichst große
Bandbreite von geistlichen Aktivitäten für viele Gemeindemitglieder
anzubieten.
Max Koranyi ist mit einer Lehrerin,
Anne Hubert-Koranyi verheiratet, die im Carl-von-Ossietzky-Gymnasium
in Bonn Deutsch und Englisch unterrichtet. Beide zusammen haben sie
drei erwachsene Söhne. In der Freizeit genießt es Pfarrer
Koranyi, sein Klavierspiel zu vervollkommnen, auch in der Begleitung
von Liedsängern, das reichhaltige kulturelle Angebot in der Region
wahrzunehmen.
Vikare
derzeit keine
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