Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit

Auf dieser Seite stellen wir unsere Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Konfirmanden/Katechumenen vor. Die beiden Bezirke Thomasberg/Heisterbacherrott und Stieldorf/Birlinghoven führen diese Veranstaltungen meist in Eigenregie durch und sind hier teilweise getrennt aufgeführt.

 

Konfirmanden/Katechumenen Heisterbacherrott

Kinder- und Jugendarbeit Heisterbacherrott

Konfirmanden/Katechumenen Stieldorf/Birlinghoven

Kinder- und Jugendarbeit Stieldorf/Birlinghoven

 

Konfirmanden/Katechumenen Heisterbacherrott

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden am 25.4.2015

 

 

Kinder- und Jugendarbeit Heisterbacherrott

Kinderbibelwoche 10. - 12.10.2016, bitte den Link zuerst klicken

 

 

Konfirmanden/Katechumenen Stieldorf/Birlinghoven

 

Konfirmation am 15.05. in Stieldorf
Rund 450 Menschen hatten sich eingefunden zu einer Premiere, der Konfirmation von 28 Jugendlichen in der wundervoll geschmückten katholischen Kirche St. Margareta. Der Feier vorausgegangen war eine intensive Zeit der Vorbereitung, mit einem Wochenende in Urbach, dem Vorstellungsgottesdienst am Sonntag, sowie dem Konfirmandenabendmahl am Vorabend in der ev. Kirche Stieldorf. Pfr. i.R. Kroh, der die Konfirmanden nach anfänglicher Vorbereitung durch Pfr. Max Koranyi in der zweiten Hälfte ihrer Konfirmandenzeit begleitet hatte, wählte eine kleine Engel-Kunde als Thema dieses festlichen Gottesdienst: Der Engel als Begleiter und Fürsprecher, mit dem ich auch mal streiten soll, der aber immer auf meiner Seite steht und mir über die Furchen des Lebens hinweg hilft. Jeder Konfirmand, jede Konfirmandin erhielt ein ganz persönliches Wort des Pfarrers zum selbst ausgesuchten Konfirmationsspruch. Umrahmt wurde der Gottesdienst von wunderbarer Musik, majestätisch die Trompete, ergreifend die Geige, und die Orgel als Begleiterin in beidem.
Ein herzlicher Dank allen Mitwirkenden und insbesondere der katholischen Gemeinde für die Ermöglichung der Feier in ihrer Kirche.
Martin Herberg

 

 

 

 

Übernachtung der Katechumenen im Gemeindehaus in Stieldorf
"Die überraschend spaßige Übernachtung"

Am Freitag, 29. Januar, trafen sich die Katechumenen im Gemeindehaus in Stieldorf zu einer Übernachtung, um sich besser kennenzulernen.
Um 18 Uhr ging es los. Wir, die 5 Jungs und ca. 8 Mädchen wurden von Elke Fischer und den vier Teamern, Nina Limbach, Nils Suchetzki, Christoph Ziegner und Johanna Herberg, in Empfang genommen. Zuerst spielten wir lustige Spiele, um die Interessen und Vorlieben der anderen zu erfahren. Dazu setzten wir uns in einen Stuhlkreis, wobei ein Stuhl fehlte. Einer musste sich in die Mitte stellen und eine Frage an alle stellen, zum Beispiel: Wer mag die Farbe Blau? oder: Wer spielt ein Instrument? Jeder, der die Frage bejahte musste aufstehen und sich einen anderen Platz suchen nach bestimmten Vorgaben, so dass wieder ein anderer in der Mitte stehend eine Frage stellen konnte. Danach gab’s noch eine Menge andere, auch Geschicklichkeitsspiele.
Zum Abendbrot saßen wir im Eingangsbereich bei der Mini-Bar. Es gab leckere Nudeln mit Hackfleisch- oder Tomatensoße. Danach machten wir uns alle auf den Weg zu einer dunklen Abendwanderung durch die Lichgasse auf die Felder. Ein paar hatten Taschenlampen dabei. Eine kleine Mutprobe gabs auch. Wer sich traute, konnte allein einen kleinen, schmalen Pfad hochgehen, wo die anderen oben warteten. Durch das nasse Wetter sahen alle Schuhe anschließend aus wie Dreckslatschen.Wieder im Gemeindehaus angekommen gab es einen süßen Nachtisch. In Töpfen wurde weiße und dunkle Schokolade heiß gemacht und wir konnten Obst, wie Trauben, Bananen, Äpfel… dort hinein tunken. Um die Töpfe herrschte ein großes Gedränge, denn es war sehr lecker.Danach spielten wir lange das Kartenspiel „Werwolf“. Ich fand das sehr interessant, weil ich es vorher noch nicht gespielt hatte. In dem Spiel geht es um ein Dorfleben, in dem nicht alles so friedlich ist, wie es scheint.Dann kam die Übernachtung. Die Mädchen schliefen unten und die Jungs im Erdgeschoss. Dafür hatten alle Isomatten, kleine Matratzen und Schlafsäcke oder Decken mit.
Am Morgen frühstückten wir alle zusammen mit Brötchen und Weißbrot und viel Auswahl. Weil das Spiel „Werwolf“ am Abend vorher so viel Spaß gemacht hatte, spielten wir es am Morgen nach dem Frühstück noch einmal.
Aber dann war die Übernachtung schon vorbei. Alle wurden von ihren Eltern abgeholt.
Ich fand die Übernachtung, die Spiele und das Zusammensein besser als vorher gedacht. Schön war auch besonders, dass die Teamer mit dabei waren und Spaß verbreitet haben.
Henrik Drees

Kinder- und Jugendarbeit Stieldorf/Birlinghoven

„Echt krass“…...was soll das eigentlich heißen?Der Duden sagt, famos, spitze, glänzend, klasse, prima, stark. Ja, so war auch die Aufführung des Musicals, „Krasse Klasse“, am 2.4.2016, in der Stieldorfer Kirche.
Vier Tage hatten 8 Mädchen aus den Gemeindeteilen Stieldorf und Heisterbacherrott, unter professioneller Anleitung, der Bonner Schauspielerin, Babette Dörmer, geprobt.
Thema des Stücks „Mobbing im Schulalltag“, ein brandaktuelles Thema. Dies wurde von den Mädchen, im Alter zwischen 11 und 15 Jahren, perfekt in Szene gesetzt.
„Am liebsten hätte ich die Prisca in den Arm genommen, um sie zu trösten“,
„Ich hatte Tränen in den Augen, so nah ist mir das gegangen“, dies sind nur einige Kommentare der Zuschauer. Sie zeigen, wie überzeugend die Jugendlichen ihre Rollen dargestellt haben. Das Projekt soll für das Thema Mobbing sensibilisieren und die Strukturen die dazu führen deutlich machen.
Das Stück wurde vom Amt für Jugendarbeit der ev. Luth. Kirche in Bayern entwickelt . Es ist so angelegt, dass es den Jugendlichen viel Freiraum zur selbständigen Ausgestaltung lässt. Dies haben die hoch motivierten Mädchen auch genutzt, eigene Textvorschläge und Tanz Choreografien eingebracht. Frau Dörmer und auch mir, hat die Zusammenarbeit mit so engagierten jungen Menschen sehr viel Freude gemacht und wir würden das gerne im nächsten Jahr, mit einem neuen Stück, wiederholen.
Wir sind der Gemeindestiftung „Kirchliches Leben am Siebengebirge“ sehr dankbar, dass sie das Projekt finanziell unterstützt hat.

 

Die Kirchenmäuse treffen sich – was hat denn das mit Gemeindeaufbau zu tun?So ca. alle 2-3 Monate treffen sich die Kirchenmäuse in Stieldorf. Nein, keine echten Mäuse. Es sind Kinder im Alter von 2 bis ca. 5 Jahren, die mit ihren Eltern und oder Großeltern, zu einem etwas anderen Treffen, in die Kirche kommen.
Erst gibt es eine kurze Geschichte, immer mit anderen Methoden erzählt, dann ein paar Lieder und nach so ca. einer halben Stunde gehen alle gemeinsam in das Gemeindehaus hinüber und die Eltern haben Gelegenheit, mit ihren Kindern, eine Erinnerung an die Geschichte, zu basteln.
Es sind oft biblische Geschichten, aber nicht nur. Zuletzt gab es die Geschichte von der Kirchenmaus. Sie trifft in der großen dunklen und kalten Kirche auf eine duftende Honigkerze. Die Kerze beschließt nur für das Mäuschen zu brennen. Die kleine Maus genießt die Wärme und Helligkeit der Kerze und ist doch plötzlich erschrocken, das sie so viel kleiner geworden ist – doch ist die Kerze nicht wie Jesus?
Er hat sein Leben für uns hingegeben.
Natürlich wurden mit Anschluss kleine Kerzen selbst verziert und die Kinder durften sie mit nach Hause nehmen.
Und, frage ich: „Hat es dir Spaß gemacht?“ „Jaaa“ antwortet die Dreijährige.
Stolz nimmt sie die Kerze mit und sie nimmt noch mehr mit, sie hat etwas schönes in der Kirche erlebt etwas, das sie anspricht. Sie verbindet positives mit dem Wort Kirche. Egal, wie es in ihrem Leben sein wird, ob sie aktiv in einer Kirchengemeinde und am Glauben teilnehmen wird oder vielleicht auch gar nichts damit zu tun haben wird, es ist ein positiver Grundstein gelegt. Ein Grundstein für die Erweiterung der Gemeinde.
Die Kirchenmäuse und der Gottesdienst für kleine Leute, finden immer im Wechsel statt und richten sich an die gleiche Altersgruppe. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.


Elke Fischer

 

Ideenwerkstatt
Ein Lampenschirm selbst gemacht aus Wolle, aber nicht gestrickt und nicht gehäkelt
wie kann das gehen?
Sehen sie selbst!


Es gibt viele Gründe, einen 1.Hilfe-Kurs zu machen...
Als ich am Samstag, den 23.01. ins Gemeindehaus in Stieldorf kam, waren wir insgesamt 15 Mädchen und Jungen, die der Einladung von Jugendleiterin Elke Fischer gefolgt waren.
Für vier von uns war es der Einstieg in die Juleica-Ausbildung, für die ein 1.Hilfe-Kurs Bedingung ist. Ein anderer nutzte die Chance, den Kurs für seinen Führerschein zu machen. Wieder andere wollten mal sehen, wie das so ist, jemanden in die stabile Seitenlage zu legen, einen Herzinfarkt oder Sonnenstich zu erkennen, bei einem Asthmaanfall zu helfen oder Wunden zu versorgen. Es war eine fröhliche, interessierte Gruppe und Melanie von den Johannitern, die den Kurs leitete, machte das richtig nett. Ich bin mir nicht so sicher, ob bei unseren ersten Versuchen der Wiederbelebung wirklich jeder überlebt hätte... aber, und das war das besonders Schöne an dem Kurs: wir haben ganz viel geübt und den Tag mit richtig viel Praxis verbracht. Beim gegenseitigen Verarzten haben wir Mengen an Verbandsmaterial benutzt – es war ein wenig chaotisch, aber wir hatten ne Menge Spaß!
Richtig toll war die Versorgung: Danke, Elke, dass Du so super für uns gekocht hast und immer etwas zum Essen und Trinken bereit stand.
Ein 1. Hilfe-Kurs in Stieldorf? Kann ich nur empfehlen: top organisiert und sehr kurzweilig!
Zum Schluss die Krönung: wir mussten gar nicht viel bezahlen, weil die GEMEINDESTIFTUNG für jeden von uns 50% der Kosten übernommen hat! Wir sagen an dieser Stelle ganz herzlich DANKE!


 

Bibel-Aktionstag am 16. Januar 2016 im Gemeindehaus Stieldorf
Das Thema des Bibel-Aktionstages war “Trösten”, passend zur Jahreslosung für 2016:
“lch werde Euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.” Jesaja 66, 13
Zu Beginn wurde über das Thema “Trösten” gesprochen, wer tröstet, wenn man traurig ist und auch, wie man andere tröstet. Elke Fischer erzählte den 11 Kindern eine passende Geschichte und anschließend wurden Plakate zum Thema angefertigt. Mit besonders viel Spaß bastelten die Kinder “Tröste-Tiere”. Wozu dient eine “Tröste-Tier”? Es soll dazu dienen, mich zu trösten, wenn ich traurig bin. Dem kann ich nämlich mein Herz ausschütten und über alles reden. Ein wahrer Freund!!!

 

Buddhistischer Mönch zu Gast in Stieldorf
Markus Rehnert ist tibetischer Buddhist. Seit 15 Jahren lebt er als Mönch in einem Kloster in Berlin. Aufgewachsen aber ist er in Königswinter und besucht jedes Jahr an Weihnachten seine Eltern in Rauschendorf.
Eine gute Gelegenheit für die junge Kirche in Stieldorf, über den „christlichen Tellerrand“ zu schauen und aus erster Hand etwas über diese Weltreligion zu erfahren. Daher hatte Jugendleiterin Elke Fischer am 20.12.2015 den buddhistischen Mönch zu einer Gesprächsrunde mit Jugendlichen eingeladen. Die Teilnehmer erfuhren grundsätzliche Dinge über den Buddhismus: Beispielsweise, dass Buddha „Der Erleuchtete“ bedeutet und er tatsächlich als „Siddharta Gautama“ vor rund 2.500 Jahren im heutigen Indien als Sohn eines Landadeligen geboren wurde.
Was ist der Unterschied zwischen Beten und Meditation? Gibt es bei den Buddhisten auch einen Gott wie bei den Christen? Dürfen Buddhisten Fleisch essen? Dürfen Sie heiraten? Warum sind die Haare rasiert? Warum tragen Sie diese orangen Klamotten? Frei von der Leber weg durften die Teilnehmer in der von Elke Fischer moderierten Runde ihre Fragen stellen und Markus Rehnert gab bereitwillig und sehr anschaulich Auskunft. Alle Teilnehmer fanden das Veranstaltungsformat eine tolle Ergänzung zum theoretischen Kennenlernen von Religionen und wünschen sich eine Fortführung.

 

 


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