Pfarrbezirk II (Heisterbacherrott)

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Gemeindeausflug nach Mainz organisiert durch das ökumenische Männerfrühstück in Heisterbacherrott
Ökumenisches Gemeindefest 2009 in Heisterbacherott
Goldkonfirmanden 2009 in Heisterbacherrott
Weinprobe in Heisterbacherrot
Neuer Schriftzug für die Emmauskirche in Heisterbacherrott?

 

Gemeindeausflug nach Mainz organisiert durch das ökumenische Männerfrühstück in Heisterbacherrott.

Schon früh am Morgen stand der Bus von Decker-Reisen Königswinter bereit, um eine große Gruppe der Gemeinde nach Mainz zu entführen. Wir wollten zunächst die Chagallfenster in der Stephanskirche besichtigen und dabei an einer Meditation von Monsignore Mayer teilnehmen. Anschließend war die Besichtigung des Doms unter Leitung von Gert Hammer geplant. Zum Abschluss wollten wir an einer Führung durch das mittelalterliche Kloster Eberbach teilnehmen.

30 Teilnehmer hatten sich uns angeschlossen. Der Fahrer unseres Busses fuhr umsichtig und so kamen wir wohlbehalten rechtzeitig in Mainz an. Die Fahrt war ganz besonders kurzweilig, weil Herr Hammer als echter "Mainzer Jung" die Geschichte der Stadt von ihren Anfängen bis zur Gegenwart anschaulich und kompetent schilderte. Während der Fahrt durch Mainz machte Herr Hammer uns noch auf mancherlei besondere Bauten und Plätze aufmerksam.

Zur Meditation durch Monsignore Mayer in der Stephanskirche hatten sich schon zahlreiche Besucher eingefunden. Wir fanden jedoch alle Platz und konnten bereits staunen über die wunderbaren Fenster, die Chagall in seiner letzten Schaffensperiode vor seinem Tod geschaffen hat.
Spannend und eindrücklich war dann der Vortrag von Klaus Mayer über seine besonderen Beziehungen zu dem Ehepaar Chagall, wie Marc Chagall überzeugt werden konnte, nicht nur das zunächst geplante Mittelfenster im Chorraum zu gestalten, sondern auch alle anderen Fenster.Monsignore Mayer war es ein besonderes Anliegen die Fenster als Zeichen der Versöhnung aufzufassen.
Neben den ganz persönlichen Begegnungen mit Frau und Marc Chagall, die begonnen haben mit einer Anfrage aus dem Jahr 1973 bis zum Tode von Marc Chagall 1985 und anschließend mit dem Glaskünstler Charles Marq, der alle Fenster der Stephanskirche gestaltet hat, die Marc Chagall nicht mehr fertig stellen konnte, erläuterte Mayer die biblischen Symbole in den einzelnen Fenster. Bewaffnet mit Fern- oder Operngläser lauschten wir voller Begeisterung dem Vortrag und betrachteten gleichzeitig die Fenster in ihrer Farbenpracht, die besonders leuchteten, weil wir einen so schönen sonnigen Tag erwischt hatten.

Der Mainzer Dom war die nächste Station unserer Fahrt. Herr Hammer führte und erläuterte die Geschichte und die Stile des Bauwerks:
Wie die Stephans Kirche, wurde auch der Dom von Erzbischof Willigis erbaut. In diesem Jahr, am 30.8., wird der 2000. Jahrestag seiner Einweihung gefeiert. Willigis wollte eine zentrale Kirche für Deutschland schaffen. Heute könnte man ihn als Symbol der europäischen Einigung betrachten. "Vielfalt in Einheit" ist das Bemerkenswerte an diesem Bauwerk. Romanische Bauteile des Ostchors und des Langhauses, gotische an den Seitenkapellen und im Westchor bis zur barocken Spitze des Hauptturmes, geschaffen vom Sohn Baltasar Neumanns, bilden ein harmonisches Ganzes. Im Inneren geben die Epithaphe der Erzbischöfe einen Überblick über die rheinische plastische Kunst von der Gotik bis zum Barock. Die doppelstöckige romanische Gotthard-Kapelle erinnerte uns an die Kirche in Schwarzrheindorf. Erstaunt konnten wir beobachten, wie stark noch heute das Grab des Sozialbischofs von Ketteler (gest.1877) besucht wird. Den Abschluß bildete ein Gang durch den doppelstöckigen gotischen Kreuzgang, einen Ort der Ruhe unter freiem Himmel mitten in der Großstadt.
Gert Hammer

Im 3. Teil unserer Reise empfing uns das bemerkenswerte Kloster Eberbach bei Eltville aus der mittäglichen Stadt kommend in seinen angenehm kühlen Mauern im Hospizsaal. Dies war der einzige Raum, in welchem die Zisterzienser Mönche sich "sprechend austauschen konnten, was sonst im gesamten Klosterbereich nicht erlaubt war, gestreng der Maxime: Ora et la bora! Beeindruckend der 81,5 lange Schlafsaal der Mönche im darüber liegenden Geschoss (mit seiner perspektivisch fehlleitenden Anmutung.) Imposant und gewaltig der romanische Dom (975-1009) mit den Grabplatten (Epithaphen) der verstorbenen Äbte. Über die Klostergasse gelangten wir in die ursprünglichen Schlafräume der Laienbrüder; die eigentliche "Streitmacht" für die alltäglichen Gewerke und die für die Mönche unerlässlichen Hilfskräfte. Die Klostergasse trennte streng Mönche und Laienbrüder, entsprechend dem Lettner in Kirchen. Gewaltige, museale Eichenholz-Rebenpressen machten jetzt hier ebenso Eindruck wie der Edelschimmel an den Wänden, der auch im Weinkeller mit den orttypischen, berühmten Eichenfässern des "Steinberger Riesling". Am Kreuzgang bezauberte der licht Brunnenplatz - die zentrale Lebensquelle des Klosters mit dem liebevoll gestalteten Brunnen. Hier bewahrheitete sich wieder die konsequente Zisterzienser Regel für eine Klostergründung: abgeschiedene Lage, Möglichkeit zu autarker Selbstversorgung und dauerhafter Zugang zu einem Bach.

Unser aller Dank für diesen gelungenen Tag gilt den begeisternden und mitreißenden Ausführungen von Pater Mayer, den so fleißigen und detaillierten Einführungen von Herrn Hammer und Frau Prager, aber ebenso auch unserem perfekten Organisator Herrn W. Pernau.
Dr. Robert Städtgen.

Der Mainzer Dom

 

Dom Mainz Epitaph

 

Fenster von Chagall

 

St. Stephan, Mainz

St. Stephan, innen

Kloster Erberbach

Kloster Eberbach


 

Ökumenisches Gemeindefest 2009 in Heisterbacherott

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Goldkonfirmanden 2009 in Heisterbacherrott

 

 

 

 

Weinprobe in Heisterbacherrott

Am 06.01.2009 hatte die Gruppe des Männerfrühstücks zu einer Weinprobe mit Weinen des historischen Weinbergs Heisterberg (Jugendhof Rheinland) in Niederdollendorf eingeladen.
Die Zusammenkunft fand im Nachgang zu den Referaten über die Geschichte des Weinbaus am Siebengebirge und über das Projekt der Landwirtschaftskammer zur Wiederanlage des historischen Weinberges Heisterberg statt. Dr. Schmitz-Schlang, der die Anlage aufgebaut hat, betreibt nunmehr den Weinbau dort in eigener Regie. Er stellte uns folgende Weinsorten vor: zuerst den Elbling (eine bereits zur Römerzeit angebaute Rebsorte, die auch heute noch im moselfränkischen Gebiet üblich ist), 2 verschiedene Riesling-Weine, je einen Spät- und auch einen Frühburgunder wie einen Wein der Malinger-Traube, dessen Anbau noch aus der französischen Besatzungszeit stammt.
Dr. Schmitz-Schlang führte uns sehr fachkundig durch die Themen des Weinanbaus, der Kellerwirtschaft und der Art der Verkostung . Wesentliches Merkmal solle jedoch das subjektive Empfinden sein. Die Gruppe stellte vielfältige Fragen und sorgte auch für den späteren Genuss von Siebengebirgsweinen im eigenen Hause vor.


 


 


 

Neuer Schriftzug für die Emmauskirche in Heisterbacherrott?

Einige Gemeindemitglieder und Besucher vermissen immer noch ein Symbol bzw. Schriftzug an einer Außenwand der Emmauskirche in Heisterbacherrott, die diese als Kirche bzw. als Gemeindezentzrum kennzeichnen. Gemäß Beschluss der Sitzung des Bezirksausschusses II am 6.8.07 werden alle Gemeindemitglieder gebeten, entsprechende Vorschläge zu machen. Die Vorschläge können können als jpg-Dateien (WORD, PowerPoint etc.) an den Webmaster (schmidt.koenigswinter @ online.de (ohne Leerzeichen)) geschickt werden, der diese dann hier veröffentlicht. Vielen Dank für die Beiträge von Frau Bredenbach, Fam. Marwinski und Adrian Hencke.