Pfarrbezirk I (Stieldorf/Birlinghoven)

Auf dieser Seite finden Sie interessante Berichte und Bilder, z.B. von Gemeindefesten und anderen besonderen Veranstaltungen, aus unserem Pfarrbezirk I. Die Berichte werden in zeitlicher Reihenfolge eingestellt, d.h. der neueste Bericht steht am oberster Stelle dieser Seite. Damit Sie bei den gewünschten Beitrag schnell finden, ist am Anfang dieser Seite ein Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Klicken Sie den gewünschten Titel, und schon können Sie sich den Beitrag direkt ansehen.

Die Ansprechpartner für bestimmte Themengebiete der Gemeindearbeit des Pfarrbezirks I finden Sie unter der Rubrik "Mitarbeiter", Mitglieder Bezirksausschuss 1.

 

Wie kommt der Baum in die Stieldorfer Kirche oder besser gesagt, auf die Empore?
„Das kann ich ihnen erklären. Der wird unten geschmückt und dann mit einem Flaschenzug hochgezogen“, erklärte mir vor einigen Jahren, als ich ganz neu in die Gemeinde kam, ein Gemeindemitglied.
Na, ja, was soll ich sagen….ich habe das so geglaubt, bis zu dem Tag an dem ich mithalf den Baum zu schmücken.
Es ist ein wenig anders, abenteuerlicher, halsbrecherischer - es ist ein Erlebnis, wenn das geschafft ist, kann Weihnachten beginnen.
Seit Jahren wird der Baum vom Obsthof Mohr in Stieldorferhohn geliefert. Drei Männer, eine Kreissäge, Muskelkraft, Schwindelfreiheit und das scharfe Auge vom Michael Schuster, unserem Hausmeister, sind dafür erforderlich.
Der Baum wird mit dem Stamm voran, an einem Seil, mit purer Muskelkraft, auf die Empore bugsiert und im Ständer befestigt.
Nun geht es los, drei Leute unten, einer oben, Diskussionen, Betrachtungen des Baumes von allen Seiten („noch einmal nach links, nein ein Stück zurück“). So oder ähnlich geht es einige Minuten, bis die perfekte Position gefunden ist.
Die Herren vom Obsthof rücken ab und Janosch und Victor rücken zur Verstärkung des Aufbaupersonals an. Ohne diese beiden würde es nicht gehen, da sie, mit ihrer Körpergröße und Schwindelfreiheit, die einzigen sind, die die Lichterkette und den Stern hoch oben im Baum drapieren können.
Nun finden sich auch andere „Schaulustige“ ein, die mit Rat und manchmal auch Tat von unten die Aufhängung und gleichmäßige Verteilung von Sternen und Kugeln überwachen.
Wenn er dann in vollem Glanz erstrahlt, strahlen auch die vielen Helfer und eine Stärkung, bei Kinderpunsch und Glühwein, kommt dann gerade recht.
Elke Fischer

Gottesdienst beim Kinder- und Familienfest in Birlinghoven
Die Bibelgeschichte der Arche Noah war dieses Jahr das Thema des Gottesdienstes. Besonderes Augenmerk lenkte die neue Pfarrerin Ute Krüger auf eine oft vergessene Figur in dieser Geschichte: den Raben. Viele von uns denken in Zusammenhang mit Noahs Arche an die Taube, die den Olivenölzweig brachte, doch bereits vorher sandte Noah einen Raben aus. Eine Rabenhandpuppe erinnerte daran, dass sein „Urururopa“ immer hin und her flog, bis das Wasser vertrocknete. In dem Gespräch zwischen der Pfarrerin und dem Raben wurde wunderbar auch für die Kinder deutlich gemacht, dass der Regenbogen Gottes Versprechen an die Menschen ist, dass nach dem Regen immer wieder die Sonne scheinen wird. So kann man sich sicher sein, dass auch nach Traurigkeit, die genau wie der Regen zum Leben dazu gehört, immer wieder die Sonne scheinen wird. Damit wir uns immer daran erinnern, verteilte der Rabe bunte Federn.

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Palästinensischer Besuch aus Bethlehem und Ramallah im Gottesdienst in Stieldorf
Viele Besucher/innen des Gottesdienstes am Sonntag, 14. Juni um 10.30 Uhr waren sicher sehr überrascht, als kurz vor Beginn eine 19-köpfige Schülergruppe die Kirche betrat. Eingeladen war die palästinensische Gruppe bereits zum 4. Male von Gregor Schröder, Lehrer am Berufskolleg in Opladen und Vorsitzender von JugendInterKult e.V., der den gesamten Austausch mit umfangreichem Programm in der Opladener Schule und in unserer Region einschließlich der Unterbringung bei Birlinghovener Gastfamilien seit Jahren organisiert.
Der christliche Schulleiter der Dar Al-Kalima Schule aus Bethlehem, Tony Nassar beteiligte sich - zusammen mit der Prädikantin Frau Kemper - insofern an der Gottesdienstgestaltung, als er z.B. Psalmen und Lesung auch auf Arabisch vortrug, damit die anwesenden Palästinenser/-innen, die außer Arabisch fast nur Englisch können, diese Texte ebenfalls verstehen konnten.
Viele Gottesdienstbesucher freuen sich schon auf ein Wiedersehen mit einer neuen palästinensischen Gruppe im nächsten Jahr.
Gregor Schröder



 

Kirchen-Cafe in Birlinghoven
1. Juli 2015. Gefühlte 35° im Schatten.
Oje, wer wird bei dieser Hitze den Weg in unser evangelisches Gemeindehaus in Birlinghoven finden und die besonders leckeren Torten (besonders lecker sind sie eigentlich immer) genießen? Dann die große Überraschung. 24 Gäste hatten trotz der Hitze den Weg zu uns gefunden. Das war absolute Spitze. Stühle und Gedecke wurden dazwischen geschoben und bei genüsslichem Verzehr der Torten viele interessante Gespräche geführt.
Wer uns noch nicht kennt: Jeden 1. Mittwoch im Monat findet in unserem evangelischen Gemeindehaus in Birlinghoven in der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr unser konfessionsunabhängiges Kirchen-Cafe statt. Also machen Sie sich auf den Weg, Sie sind herzlich eingeladen. Eine kleine Spende ist jedoch willkommen, denn der Erlös wird für Extras bei der Ausstattung des Gemeindehauses verwendet.
Allen Kuchenspenderinnen auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

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Gottesdienst mit Froschkonzert - Brunnenfest in Birlinghoven
Der Männerchor 1872 Birlinghoven hatte am 20./21. Juni zu seinem 40. Brunnenfest am Weiher in Birlinghoven eingeladen. Den zweiten Tag am Sonntagmorgen eröffnete traditionsgemäß ein feierlicher Gottesdienst, diesmal unter der Leitung von Pastor Dr. Holger Weitenhagen, zu dem sich zahlreiche Menschen auf der Wiese unter dem bekannten gelben Zeltdach versammelt hatten.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den Männerchören Birlinghoven und Bonn-Kessenich mit ihrem Leiter Wolfram Kastorp – und den Fröschen im Brunnenweiher, die mit regelmäßig einsetzendem Quaken dem Chor- und Gemeindegesang eine besondere Note verliehen.
Herr Weitenhagen hielt seine Predigt über ausgewählte Verse aus dem 3. Kapitel des Predigers Salomo. Dieses alttestamentliche Buch wurde wohl nicht vom großen König Salomo geschrieben, sondern es handelt sich wahrscheinlich um eine Sammlung von Erfahrungen und klugen Gedanken gebildeter Menschen der damaligen Zeit.
Horst Kleine dankte am Ende im Namen des Presbyteriums allen Mitwirkenden und Teilnehmenden für die schöne und feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. Er zitierte aus einem Aufruf des Präses der rheinischen Landeskirche anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni und erinnerte an die 23.000 Glockenschläge im Erzbistum Köln, mit denen am Vorabend des Weltflüchtlingstages der 23.000 seit dem Jahr 2.000 im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge gedacht wurde. Schließlich wies er noch auf die Unterstützung der Flüchtlinge im Asylbewerberheim in Stieldorf durch viel ehrenamtliches Engagement unserer Gemeinde hin und bat um eine großzügige Spende für diese Flüchtlinge.